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History von KIDS TREFF / Promiseland in der Schweiz


Situation der Sonntagschulen Schweiz in den 90er Jahren

Überlastung der Mitarbeiter
Seit Jahren hat es sich eingespielt, dass die Sonntagschularbeiten in den meisten Gemeinden in 2 - 3 Altersstufen durchgeführt werden.

In der Regel teilen sich 3-4 Mitarbeiter/-innen die Leitung einer Altersgruppe auf. Dadurch kommt jede(r) Mitarbeiter/-in ca. einmal im Monat zum Einsatz. Konkret bedeutet das, dass jeden Sonntag ein(e) Mitarbeiter/-in vor den Kindern steht und das gesamte Programm gestaltet. Singen, Basteln, Disziplin, Lehre, Kreativität, körperliche Bedürfnisse der Kinder usw... Die Leiter/-innen sind vielerorts damit überfordert. Der Grund liegt nicht darin, dass die Mitarbeiter/-innen schlechter wären als früher, sondern die Kinder bringen andere Voraussetzungen mit. Sie sind sich von den Schulen her gewohnt, dass innerhalb der Lektionen viele Wechsel stattfinden. Laienmitarbeiter sind mit dieser neuen Situation nicht selten überfordert.

Beziehungsmangel zu den Kindern
Diese Einsatzordung bringt den Nachteil mit sich, dass kaum tiefere Beziehungen zu den einzelnen Kindern möglich sind. Wenn ein Leiterin z.B. mit einem Mädchen über ihre Spannungen mit deren Freundin spricht, kann sie zum Abschluss des Gesprächs bewusst für das Kind beten. Beim nächsten Einsatz in der Sonntagschule fragt sie unter Umständen bei diesem Mädchen nach, wie sich die Situation ergeben oder verändert hat. Vermutlich wird das Mädchen mit grossen Augen nachfragen: "Was meinst du?" Kinderfreundschaften bei Mädchen sind derartigen Schwankungen unterworfen, dass eine solche Krise, welche einen Monat alt ist, schon längst vergessen sein kann... Um einem Mädchen in diesem Lebensabschnitt besser helfen zu können, müsste man es öfter sehen; die Beziehung müsste enger sein.

Die Kinder müssen, weil die Eltern wollen
Die meisten Kinder (in den Freikirchen) werden durch ihre Eltern am Sonntagmorgen in die Gemeinde mitgenommen. Genauer betrachtet muss man festhalten, dass die meisten Kinder nicht selbst wählen können, sondern in die Sonntagschule müssen, weil die Eltern gleichzeitig den Gottesdienst besuchen wollen. In der heutigen Gesellschaft, in der viele Kinder selbst entscheiden können, kann dies möglicherweise die einzige Situation sein, in der sie müssen, weil die Eltern wollen. Die Motivation der Teilnahme am Kinderprogramm in der Sonntagschule bleibt daher oft auf einem tiefen Niveau.

Studienreise zu Promiseland USA, Konzept erarbeiten

Nachdem Hans Forrer im Jahre 1996 an einer Studienreise zur Willow Creek Gemeinde in Chicago teilnehmen konnte, hat er im Oktober 1997 eine kleine Arbeitsgruppe "Kindermitarbeiter" zu einer weiteren Studienreise nach Chicago eingeladen. Innerhalb dieser Arbeitsgruppe wurden Impulse des Kinderprogramms "Promiseland" und der missionarischen Arbeit unter Kindern in den Elendsvierteln von New York (Buch: "Verlorene Kinder" von Bill Wilson) verarbeitet.

Der Arbeitsgruppe war es ein Anliegen nicht einfach zu kopieren, sondern eine der Schweiz angepasste Lösung zu entwickeln. Das erarbeitete Modell schien den oben genannten Bedürfnissen gerecht zu werden: Belastungen der Mitarbeiter werden verringert, Beziehungen zu den Kindern werden verbessert. Zudem sollen darin die Mitarbeiter/-innen ihren Gaben/Stärken entsprechend eingesetzt werden.

Kinderwochen nach Promiseland-Konzept

Im Jahre 1998 haben Thomas und Mirjam Leuenberger und ab 1999 auch Bernhard von Allmen in Kinderwochen das Konzept von Promiseland angewendet und sehr positive Erfahrungen gesammelt. Durch die Kleingruppen, welche von Mitarbeiter/-innen vom Ort geleitet wurden, sind gute Beziehungen zu den Kindern entstanden, welche über die Woche hinaus bestehen blieben. Aus diesen Anfängen heraus entstand im Jahr 2000, die KIDS TREFF Bühne, welche in verschiedenen Gemeinden in der Schweiz ca. 20 solcher Kinderwochen pro Jahr durchführte. Das Konzept bewährt sich bis heute und bietet manchen Gemeinden Gelegenheit, einmal zu schnuppern, wie KIDS TREFF in der regelmässigen Arbeit unter den Kindern in der Gemeinde aussehen könnte.

Seit 2008 werden neu von der VFMG Kinderwochen für Vorschulkinder nach dem KIDS TREFF Modell angeboten. Weitere Infos zu den Kinderwochen: www.kinder-forum.ch

Pilotprojekt "neue Sonntagsschule" als Beispiel

Unter der Leitung von Bernhard von Allmen wurde ab August 1998 ein Pilotprojekt in der Schweiz gestartet. Grundlagen zu diesem Projekt stammten aus den Ergebnissen, welche im Jahr zuvor in der Studiengruppe in Amerika bereits angedacht wurden. Ein in der Schweiz funktionierendes, von Schweizern erprobtes Modell, das sich bewährt. Bereits die ersten Erfahrungen zeigten sehr positive Ergebnisse: Die Kinder waren neu begeistert für das Kinderprogramm in der Gemeinde; die Mitarbeiter setzten ihre Stärken ein und waren somit nicht mehr überfordert; es wurden mehr Helfer benötigt, aber die Arbeit war auf mehreren Schultern verteilt und dadurch stieg auch die Motivation bei den Leitern. Diese neue Struktur der Form wurde regelmässig bewertet und angepasst.

Das Modell entwickelt sich...

Ab Sommer 1999 wurde in verschiedenen Gemeinden das Modell umgesetzt. Es entsteht ein "Schweizermodell" das sich in der Entwicklungsstufe 3 praktisch mit dem Promiseland Modell der Willow Creek Gemeinde in Chicago deckt.
In den Kleingruppen pflegen Beziehungspersonen Beziehung zu den Kindern.
Mitarbeiter/-innen, welche Freude am Musizieren und Singen haben, leiten den Sing- und Anbetungsteil.
Personen, die es verstehen den Kindern biblische Wahrheiten auf gut verständliche Weise zu vermitteln, gestalten den Lehrteil.

Entwicklungsstufe 1

Das Programm beginnt mit den Kleingruppen (Beziehung, Einführung ins Thema, Spiele). Zwei Leiter gestalten abwechslungsweise je eine Kleingruppe. Nach der Kleingruppe können diese Leiter am Gottesdienst teilnehmen.
Als erster Teil im Plenum findet der Singteil, welcher vom Singteam gestaltet wird, statt.
Leiter mit der Gabe der Lehre vermitteln dann den Kindern biblische Wahrheiten. Nach dem Lehrteil ist das Programm beendet.
Vorschulgruppe und Hütedienst werden separat geführt.

Entwicklungsstufe 2

Nach einiger Zeit wurde klar, dass die Kleingruppe besser nach dem Lehrteil im Plenum stattfinden sollte. So könnte Beziehung gepflegt werden und das Gehörte so vertieft werden, dass es im Leben der Kinder besser anwendbar ist.
Es wurde klar, dass die Entwicklungsstufe 1 mehr auf die Leiter als auf die Kinder ausgerichtet war. Diese Stufe setzt voraus, dass die Kleingruppenleiter das ganze Programm miterleben und somit nur jeden zweiten Sonntag am Gottesdienst teilnehmen können.
Interessanterweise kam der Anstoss für diesen Wechsel von den Kleingruppenleitern selber. Das war gut so, denn sie bringen ja auch das "Opfer".
Die Qualität wurde durch diese Änderung stark verbessert.


Entwicklungsstufe 3

Da sich der Singteil mehr und mehr zu einem Lobpreis mit Kindern entwickelt hat, wurde es nötig einen Programmteil für die ankommenden Kinder voranzustellen.
Mit verschiedenen Spielen, die jeden Sonntag wechseln und von den Kindern individuell ausgewählt werden können, wurde ein besonders attraktives Element eingefügt.
Der Umstand, dass die Kleingruppenleiter in diesem Programmteil integriert sein können, fördert die Beziehung zu den Kindern zusätzlich.

Einführung des „KIDS TREFF“

Mancherorts kam die Frage auf ob, Sonntagschule weiterhin der Name für dieses Angebot sein soll. Ist "Schule" das, was wir wollen? Bringt ein neuer Name Änderung? Die "Sonntagschule" wird nicht ändern, wenn wir nur den Namen ändern. Aber wenn wir etwas ganz neues bieten, können wir auch den Namen ändern.
Im Herbst 1999 wurde das Logo und der Name KIDS TREFF eingeführt. Manche Gemeinden, die im Jahr 2000 mit dem neuen Angebot für Kinder gestartet sind, konnten das auch gleich mit dem neuen Namen tun.

Zusammenarbeit mit Willow Creek CH (Promiseland)

Nachdem Mitte 1999 Willow Creek in der Schweiz eine Geschäftsstelle eröffnet hat, wurde der Bereich Kinder als einer ihrer Arbeitsschwerpunkte festgelegt.
Promiseland sollte in der Schweiz lanciert werden. Dadurch entstand der Kontakt von KIDS TREFF zu Promiseland Schweiz.

Seit dem Jahr 2000 wird im Bereich Schulung und Konferenzen in der Schweiz stark zusammengearbeitet.
Obwohl die Geschäftsstelle Schweiz 2007 im Rahmen einer Umstrukturierung geschlossen wurde, ist das Promiseland-Material nach wie vor über das Internet von Willow direkt zu bestellen. Mehr dazu!
Schulungskurse werden grösstenteils durch KIDS TREFF abgedeckt. Infos hier!

Zwischenfazit nach 5 Jahren Praxis

Anfang 2003 hatten in der Schweiz 80 bis 100 Gemeinden teilweise oder ganz auf das KIDS TREFF / Promiseland Modell umgestellt. Es gab kaum negative Echos.
Leiter/-innen hatten mehr Freude an ihrem Einsatz. Sie waren dort eingesetzt, wo sie ihre Stärken besassen und somit hatten sie selber mehr Spass dabei. Das wiederum wirkte sich auf die Atmosphäre in der Gruppe aus.
Kinder wollten aus eigenem Antrieb dabei sein. Die Beziehung zu ihren Leitern hatte sich bedeutend verbessert. Manche Kinder brachten gerne ihre Kameraden mit.
Bei der Umsetzung der Struktur waren und sind noch bis heute je nach Gemeindegrösse viele Varianten möglich. Sehr wichtig ist allerdings, dass die 5Gs und die Werte umgesetzt werden!
Die Erfahrungen der ersten Jahre zeigte, dass bei der Einführung die betroffenen Mitarbeiter/-innen in Form und Umsetzung mitbestimmen können.
Neue Mitarbeiter/-innen sollen wissen, wofür sie sich einsetzen und das in einer Probephase ausprobieren können. Eine offene und verständliche Information der Gesamtgemeinde ist notwendig.
Die Angebote von Schulung, Konferenzarbeit, Austausch unter Hauptleitern und eigentliche Beratung von Teams und Gemeindeleitungen wurde mehr und mehr ausgebaut und ist heute unter dem Begriff Weiterbildung zusammengefasst.
Es kam eine eigentliche KIDS TREFF Bewegung in Gange. Der Nachteil war, dass eine Bewegung nicht wirklich ansprechbar ist. Diesen Mangel entdeckten Gemeinde, die sich gerne der KIDS TREFF anschliessen wollen. Hier musst ein Weg gesucht werden.

KIDS TREFF wird 2006 zum eigenständigen Verein

Seit Beginn haben sich die drei Verbände Chrischona-Gemeinden Schweiz (CHG), Vereinigte Missionsgemeinden (VFMG) und die Freien Evangelischen Gemeinden (FEG) auch personell stark für die Entwicklung von KIDS TREFF engagiert. Damit auch andere Gemeindeverbände und einzelne Gemeinden sich dieser Bewegung anschliessen und sie mitprägen können, musste eine Lösung gefunden werden. Die drei Verbände entschlossen sich zu einen selbstängigen Verein zu gründen: Den KIDS TREFF Verein Schweiz. Es besteht seit 2006 eine ganz schlichte Vereinsform, jedoch mit allen dafür erforderlichen Rechten und Pflichten.

Mit dieser neuen Form wurde KIDS TREFF ansprechbar. Verschiedenste Verbände, Kirchen oder freie Gemeinden haben die Möglichkeit Partner von KIDS TREFF zu werden und damit nicht nur von den Angeboten zu profitieren, sondern auch mitzubestimmen. Weitere Infos unter Kontakt KIDS TREFF.

Die KIDS TREFF Partnerschaft bringt allen Gewinn

Die Abläufe und die Angebote wurden in den Jahren nach der Gründung von KIDS TREFF Schweiz laufend optimiert. Heute wird die gesamte Organisation und Weiterentwicklung von KIDS TREFF von der Planungsgruppe KIDS TREFF verantwortet. Verbände, die sich zu einer Partnerschaft entschliessen können bezw. müssen dort Einsitz nehmen. Die Planung von Konferenzen, von Tagungen, von Schulungen, die Herausgabe und Empfehlung von Materialien und Vermittlung von Kontakten sowie die Weiterentwicklung von KIDS TREFF selber geschieht in diesem Kreis.

Es gibt drei Partnerschafts-Kategorien:

  • KIDS TREFF Verbandspartner
  • KIDS TREFF Gemeindepartner
  • KIDS TREFF Einzelpartner

Hier finden Sie die aktuellen KIDS TREFF Verbands- und Gemeinde-Partner, sowie nähere Angaben über Angebote und Bedingungen einer KIDS TREFF Partnerschaft.

Nach 10 Jahren Erfahrung ein Neustart mit verfeinerten Werten und einer neuen Vision

Aus diesen Partnerverbänden hat sich im Jahre 2008 eine eigentliche Planungsgruppe gebildet. Diese beobachtet die Entwicklungen, organisiert die jährlichen Seminartage und wacht über der Qualität von KIDS TREFF.
Seit dem Sommer 2009 hat sich die Planungsgruppe intensiv Gedanken gemacht, wie die Werte verfeinert und eine neue Vision formuliert werden könnte. Auch wurde intensiv darüber diskutiert, wie man mit dem KIDS TREFF Modell den kleineren Gemeinden in unserem Lande noch besser dienen könnte.
Das Ergebnis ist eine neue Vision, eine etwas angepasste Struktur und neu 10 Werte, die in ABC Form formuliert sind.

An den Seminartagen 2010 wurden im Februar in Bern und im März in Winterthur diese Neuerungen vorgestellt und eingeführt. Um den Mitarbeitern noch besser dienen zu können wurden auf dieses Datum eine Broschüre für Teamleiter, eine Broschüre für Mitarbeiter und ein Kartenspiel mit der Kurzform der Werte hergestellt. Alle Unterlagen weiterhin erhältlich.

Genaue Angaben zur Vision HIER
Genaue Angaben über die Werte HIER
Genaue Angaben über die veränderte Struktur HIER
Die Unterlagen online bestellen HIER

KIDS TREFF in den Medien

Bericht im Idea-magazin über 10 Jahre KIDS TREFF -- hier downloaden mit einem Klick auf den Titel